Celerina/Schlarigna

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Gemeindebericht - Celerina/Schlarigna

Zeitraum: Januar und Februar 2019

An seinen Sitzungen in den Monaten Januar und Februar 2019 behandelte der Gemeindevorstand folgende Traktanden:

Bauwesen: Für den landwirtschaftlichen Betrieb auf der Parz. Nr. 718 wurde ein Gesuch für den Um- und Anbau des Stalles eingereicht. Es handelt sich um ein BAB-Gesuch, welches vom Kanton gutgeheissen wurde. Der Gemeindevorstand hat das Baugesuch bewilligt.

Um die Bergstation Trais Fluors für notwendige Unterhaltsarbeiten zu erreichen, wird die Gemeinde Celerina eine bestehende Fahrpiste wiederherstellen und erweitern. Das BAB-Gesuch wurde vom Kanton bewilligt.

Lärmschutz Umfahrung Celerina, Kredit 1,34 Mio. Franken: Sowohl in der Perla Futura wie auch im aktuellen Leitbild sind die Verbesserung der Lebensqualität für Einheimische und Gäste und damit verbunden die Förderung der Attraktivität von Celerina als Ziel definiert. Ein transparenter Lärmschutz entlang der Engadinerstrasse ist eine konkrete Massnahme, um dieses Ziel zu verfolgen. Das kantonale Tiefbauamt muss im Bereich der Einfahrt Richtung St. Moritz aufgrund der gesetzlichen Vorgaben ein Stück der Lärmschutzwand erstellen. Der Gemeindevorstand Celerina hat sich entschlossen anschliessend durchgehend bis zum Unterwerk Islas einen Lärmschutz zu projektieren. Untersuchungen haben ergeben, dass dadurch die Lärmbelastung des betroffenen Gebietes markant verbessert werden kann. Das Projekt wurde vom kantonalen Tiefbauamt öffentlich ausgeschrieben, und auch die Realisierung ist gemeinsam mit dem Abschnitt des Tiefbauamtes geplant. Die Gestaltung ist im unteren Teil bis zur heutigen Leitplanke in Beton und darüber in Glas vorgesehen. Der Vogelschutz wird mit geeigneten Massnahmen sichergestellt. In Bezug auf den Wildwechsel wurde der Rat des kantonalen Amtes für Jagd eingeholt. Vorgesehen ist eine Wildwarnanlage, welche die Situation auch gegenüber heute verbessert. Der Gemeindevorstand Celerina hat entschieden, das Projekt mit einer Kreditvorlage in der Höhe von Fr. 1,34 Mio. der Gemeindeversammlung vorzulegen.

Touristisches Logo: Die Destination Engadin St. Moritz hat das Logo im Rahmen der Strategieüberarbeitung leicht modifiziert. In Zusammenhang mit dem Erscheinungsbild in den elektronischen Medien und auf zahlreichen Drucksachen wurden die Gemeinden angefragt, ob sie sich dem regionalen touristischen Logo anpassen. Im Sinne eines gemeinschaftlichen Auftritts in der Region hat der Gemeindevorstand Celerina auf Antrag des Tourismusrates entschieden, zukünftig das regionale touristische Logo zu verwenden.

Revitalisierung Inn: Für das Projekt Revitalisierung Inn auf dem Abschnitt Celerina wurde ein Vorprojekt erarbeitet. Dafür wurden eine öffentliche Mitwirkung sowie eine Vernehmlassung bei den kantonalen Stellen durchgeführt. Die Stellungnahmen werden in einem Auflageprojekt aufgearbeitet. Der Gemeindevorstand hat den entsprechenden Auftrag an die Ingenieurgemeinschaft gutgeheissen.

Ersatzbeschaffung Radlader, Kredit 85‘000 Franken: Der aktuelle Radlader, welcher bei der Werkgruppe im Einsatz steht, ist 14-jährig und muss ersetzt werden. Dafür wird der Gemeindeversammlung eine Kreditvorlage in der Höhe von 90‘000 Franken unterbreitet.

Sanierung Bürogebäude Alte Brauerei, Kredit 1,3 Mio. Franken: Das Bürogebäude Alte Brauerei soll in den Bereichen Energie, Haustechnik und Laden saniert werden. Gemäss Kostenschätzung eines beauftragten Architekten belaufen sich die Kosten für die vorgesehene Sanierung auf 1,3 Mio. Der entsprechende Kredit wird der Gemeindeversammlung zum Beschluss unterbreitet.

Landwirtschaft: Der landwirtschaftliche Betrieb Bain Pradatsch Suot ist Eigentum der Gemeinde Celerina. Gemeinsam mit der kantonalen landwirtschaftlichen Bildungsstätte Plantahof wurde ein Betriebskonzept erarbeitet. Diese sieht an diesem Standort in erster Linie eine Pferdepension mit der Möglichkeit für Kleinvieh vor. Der Gemeindevorstand hat den Auftrag für die Erarbeitung des Projektes für die Umsetzung des Betriebskonzeptes an ein Architekturbüro erteilt. Zuerst geht es dabei darum, die Kostenschätzung zu konkretisieren, um damit eine Kreditvorlage zu Handen der Gemeindeversammlung vorzubereiten.

Brücke Islas: Die Brücke Islas muss aufgrund des Zustandes abgebrochen und ersetzt werden. Ein Ingenieurbüro wurde beauftragt, dafür eine Kostenschätzung und ein Variantenstudium mit verschiedener Materialisierung zu erstellen.

100 Jahre Lia Rumantscha: Der Gemeindevorstand hat entschieden, die 100-Jahr-Feier der Lia Rumantscha, welche im August 2019 in Zuoz stattfindet, finanziell zu unterstützen.

Personal: Der Gemeindevorstand hat Jon Signorell als neuen Förster/Betriebsleiter des Revierforstamtes Celerina-Bever gewählt. Er wird seine Stelle am 1. Mai antreten. (gr)


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