27.01.2026 Fabiana Wieser 2 min
Foto: Fabiana Wieser

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Italien, das Land der Leidenschaft, wird uns mit Pasta, Sonne, Lebensfreude – und vielleicht auch ein bisschen Chaos – empfangen. Doch vor allem erwartet uns eine Achterbahn der Emotionen: von strahlenden Triumphen bis hin zu herzzerreissenden Niederlagen, wie sie nur der Sport hervorbringen kann.

Der Sport lebt von Emotionen, immer. Doch an den Olympischen Spielen erreicht dieses Wechselbad der Gefühle eine andere Dimension. Hier verdichten sich Jahre des Trainings, des Verzichts und der unzähligen Stunden harter Arbeit zu einem einzigen Moment. Jeder Athlet, jede Athletin hat seine eigene Geschichte voller Schweiss, Schmerz und Entschlossenheit – mit dem Ziel, an einem Tag, in einem Augenblick, alles perfekt auf den Punkt zu bringen. Das ist es, was Olympia so besonders macht: diese fragile Balance zwischen Erwartung und Erfüllung, zwischen Traum und Realität.

Wer wird sich heldenhaft über die Ziellinie stürzen und Geschichte schreiben? Wer trifft im Biathlon die letzte Scheibe – und wer sorgt im Eishockey-Final für den entscheidenden Treffer? Es sind genau diese Augenblicke, die uns den Atem rauben, die uns jubeln oder mitleiden lassen. Olympia ist mehr als ein Wettkampf. Es ist ein globales Sportfest, ein Treffpunkt der Kulturen und Emotionen, bei dem sich die Welt für zwei Wochen in einem Gefühl von Staunen und Gemeinschaft vereint.

Noch herrscht die berühmte Ruhe vor dem Sturm. Doch schon bald werden sich Schneeflocken mit Adrenalin mischen, und aus stiller Konzentration wird tosender Jubel entstehen. Die Welt blickt gespannt nach Italien – bereit für unvergessliche Geschichten, grosse Gefühle und neue Helden der Winterspiele. Und hier im Engadin, kaum einen Steinwurf von Livigno entfernt, spürt man das Kribbeln schon in der Luft – man kann es riechen, fühlen, fast schon hören: Olympia ist zum Greifen nah.

Fabiana Wieser

Fabiana Wieser ist 26 Jahre alt und gebürtige Unterengadinerin. Sport war schon immer ihre grosse Leidenschaft. Zu Beginn war sie oft auf den Skipisten unterwegs, bis sie schliesslich ihre Passion zum Ausdauersport, aber insbesondere zum Langlaufsport, entdeckte. Sie absolvierte das Gymnasium am Hochalpinen Institut in Ftan und hat in dieser Zeit unter anderem die Spitzensport RS in Magglingen absolviert.