Bündner Jäger fürchten das Ende der freien Jagd
Die Maiausgabe des «Bündner Jägers» befasst sich noch einmal eingehend mit den Themen rund um die Sonderjagd. Verschiedene Autoren gehen dabei auf häufig vorgebrachte Argumente der Sonderjagdgegner ein und versuchen diese zu entkräften.
Nach Ansicht der Jägerschaft erfüllt die Jagd wichtige Funktionen des Natur- und Tierschutzes. Die Jagd fördert auch die Artenvielfalt, ist eine über Generationen gelebte Tradition und gleichermassen ein Hobby. Archivfoto: Jon Duschletta
Trächtige Hirschkühe und Kälber sind keine Schädlinge: Wann haben Sie zum letzten Mal einen Hirsch gesehen? Wenn Sie als Stimmbürgerin und Stimmbürger auch der Meinung sind, dass die trächtigen Hirschkühe und Kälber nicht während der unwürdigen Sonderjagd im November und Dezember kaltblütig geschossen werden dürfen, dann unterstützen Sie bitte die Abschaffung der Sonderjagd mit einem JA. Die Gründe warum heute noch immer diese leide und umstrittene Sonderjagd stattfindet sind äusserst vielseitig: Es geht ja um Forst- und Landwirtschaft, Verkehrssicherheit, Politik, Unwahrheiten und vieles mehr. Als Mensch sind wir zu vielem imstande. Wir sind intelligent und fähig. Jetzt müssen wir nur noch willig sein, ethisch und moralisch diesen absolut vertretbaren Weg der Initiative mit einem JA für diese Anpassung zu unterstützen, damit endlich die Bündner Patentjagd waidmännischer wird und wieder aufgewertet werden kann. Flurin Cadonau, Malix (überzeugter Nicht-Sonderjäger)