Wann darf eine Gemeinde den öffentlichen Raum per Video überwachen? Das Gesetz regelt die Grundsätze, die Auslegung lässt einen grossen Ermessensspielraum. Das nicht alles erlaubt ist, hat die Gemeinde Celerina erfahren müssen.
10.07.2019 4 min
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Foto: Reto Stifel
Das Alpsträsschen von Celerina über Laret nach Marguns hat Fahrzeugbreite, ist im unteren Teil mit engen Kurven versehen und mit Schotter bedeckt, es gilt Fahrverbot. Trotzdem hat es gemäss der Gemeinde immer wieder Personen gegeben, ...
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Also hier "in the middle of nowhere" soll videoüberwacht werden? Warum wohl?
In Silvaplana ist eine Kamera auf den Eingang zur Tiefgarage und die Strasse davor gerichtet. Gefragt wurden die Einheimischen nicht, ob sie das wollen, auch nicht darüber überhaupt informiert. Man sieht sie einfach . Es sei rechtens, hiess es dazu. Vielleicht; aber die Idee, dass viele, die vom ÖV her ins Dorf spazieren gefilmt werden, ist nicht gerade erbauend.
Also hier "in the middle of nowhere" soll videoüberwacht werden? Warum wohl? In Silvaplana ist eine Kamera auf den Eingang zur Tiefgarage und die Strasse davor gerichtet. Gefragt wurden die Einheimischen nicht, ob sie das wollen, auch nicht darüber überhaupt informiert. Man sieht sie einfach . Es sei rechtens, hiess es dazu. Vielleicht; aber die Idee, dass viele, die vom ÖV her ins Dorf spazieren gefilmt werden, ist nicht gerade erbauend.