Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von neun Oberengadiner Gemeinden haben der Gründung der öffentlich-rechtlichen Anstalt «Sanadura» zugestimmt. Sie wird künftig die Gesundheitsversorgung im Oberengadin steuern, Leistungen einkaufen oder selbst erbringen und dazu mit den Trägergemeinden Leistungsvereinbarungen für die Akut- und Langzeitpflege abschliessen.
Selina Nicolay, SGO-Stiftungsratspräsidentin und Gemeindepräsidentin von Bever, zeigt sich erleichtert: «Dieses Abstimmungsergebnis schafft endlich wieder Perspektiven – für unsere Mitarbeitenden, für die Bevölkerung und für unsere Gäste im Oberengadin. Es ist zudem die entscheidende Grundlage, damit die Gesundheitsversorgung gewährleistet bleibt.» Gleichzeitig dankt sie den Mitarbeitenden für ihre professionelle und engagierte Arbeit in einer Zeit, die von grosser Belastung und Unsicherheit geprägt war: «Sie leisten Tag für Tag Ausserordentliches – für die Bevölkerung und für unsere Gäste. Das verdient Anerkennung und Respekt.»
Zuoz und St. Moritz stimmen Anfang März ab
Über die Vorlagen entscheiden noch Zuoz am 4. März 2026 an der Gemeindeversammlung sowie St. Moritz am 8. März 2026 an der Urne. «Diese Abstimmungsergebnisse sind noch abzuwarten», so Nicolay. Danach kann «Sanadura» formell gegründet werden, damit die Gesundheitsversorgung auch über den 1. April 2026 hinaus nahtlos gewährleistet bleibt: Die SGO führt das Spital Oberengadin, die Alterszentren «Du Lac» und «Promulins» sowie die Spitex noch bis Ende März 2026. Danach werden die beiden Alterszentren und die Spitex von «Sanadura» weitergeführt. Das Spital wird ab 1. April 2026 von der neuen Spital Oberengadin AG, ein Unternehmen der KSGR-Gruppe, in Samedan weiterbetrieben.
Neue Gremien übernehmen
Die Trägergemeinden entsenden derzeit ihre Delegierten in den neuen Gesundheitsrat. Dieser wählt bereits in der ersten Hälfte März 2026 einen neuen Verwaltungsrat, der die künftige Gesundheitsversorgung strategisch führt und verantwortet. Die Abstimmungsvorlagen sind die Antwort auf eine angespannte Ausgangslage. Bislang stellt die Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin (SGO) mit dem Betrieb des Spitals Oberengadin in Samedan, der Alterszentren «Du Lac» in St. Moritz und «Promulins» in Samedan sowie Beratungsstellen die Gesundheitsversorgung in der Region sicher. Nach zwei gescheiterten Abstimmungen steht die SGO seit Anfang Jahr ohne Mittel der Gemeinden da. Sie befindet sich in der Nachlassstundung und wird Ende März 2026 zahlungsunfähig.
Medienmitteilung Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin (SGO)
Selina Nicolay, SGO-Stiftungsratspräsidentin und Gemeindepräsidentin von Bever, zeigt sich erleichtert: «Dieses Abstimmungsergebnis schafft endlich wieder Perspektiven – für unsere Mitarbeitenden, für die Bevölkerung und für unsere Gäste im Oberengadin. Es ist zudem die entscheidende Grundlage, damit die Gesundheitsversorgung gewährleistet bleibt.» Gleichzeitig dankt sie den Mitarbeitenden für ihre professionelle und engagierte Arbeit in einer Zeit, die von grosser Belastung und Unsicherheit geprägt war: «Sie leisten Tag für Tag Ausserordentliches – für die Bevölkerung und für unsere Gäste. Das verdient Anerkennung und Respekt.»
Zuoz und St. Moritz stimmen Anfang März ab
Über die Vorlagen entscheiden noch Zuoz am 4. März 2026 an der Gemeindeversammlung sowie St. Moritz am 8. März 2026 an der Urne. «Diese Abstimmungsergebnisse sind noch abzuwarten», so Nicolay. Danach kann «Sanadura» formell gegründet werden, damit die Gesundheitsversorgung auch über den 1. April 2026 hinaus nahtlos gewährleistet bleibt: Die SGO führt das Spital Oberengadin, die Alterszentren «Du Lac» und «Promulins» sowie die Spitex noch bis Ende März 2026. Danach werden die beiden Alterszentren und die Spitex von «Sanadura» weitergeführt. Das Spital wird ab 1. April 2026 von der neuen Spital Oberengadin AG, ein Unternehmen der KSGR-Gruppe, in Samedan weiterbetrieben.
Neue Gremien übernehmen
Die Trägergemeinden entsenden derzeit ihre Delegierten in den neuen Gesundheitsrat. Dieser wählt bereits in der ersten Hälfte März 2026 einen neuen Verwaltungsrat, der die künftige Gesundheitsversorgung strategisch führt und verantwortet. Die Abstimmungsvorlagen sind die Antwort auf eine angespannte Ausgangslage. Bislang stellt die Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin (SGO) mit dem Betrieb des Spitals Oberengadin in Samedan, der Alterszentren «Du Lac» in St. Moritz und «Promulins» in Samedan sowie Beratungsstellen die Gesundheitsversorgung in der Region sicher. Nach zwei gescheiterten Abstimmungen steht die SGO seit Anfang Jahr ohne Mittel der Gemeinden da. Sie befindet sich in der Nachlassstundung und wird Ende März 2026 zahlungsunfähig.
Medienmitteilung Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin (SGO)



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