In einer Serie mit dem Titel «Brauch-Tausch» möchte die «Engadiner Post» dieses Jahr den Leserinnen und Lesern verschiedene Bräuche aus der Schweiz vorstellen. Dabei wird Brauchtum aus dem Engadin mit jenem aus anderen Regionen verglichen. Redaktorinnen und Redaktoren der EP/PL besuchen Feste in einem anderen Landesteil und schreiben darüber eine Reportage. Umgekehrt sind Journalistinnen und Journalisten aus anderen Landesteilen im Engadin und berichten ihrerseits über Traditionen. Die Artikel werden jeweils in beiden Publikationen veröffentlicht.
Chefredaktor Reto Stifel hat kürzlich den Auftakt gemacht und war bereits am Silvesterchlausen in Urnäsch. Im Gegenzug wird ein Redaktor der Zeitung «Appenzeller Volksfreund» unseren Chalandamarz besuchen. Am vergangenen Freitag fand in Scuol der Hom Strom statt. Mit dabei war auch NZZ-Redaktor Robin Schwarzenbach. In dieser Ausgabe lesen Sie, wie er den heidnischen Brauch erlebt hat und was er nach dieser Erfahrung mit nach Zürich nimmt. Sein Artikel ist bereits am Dienstag in der NZZ erschienen. Eine Redaktorin der EP/PL wird am 20. April das Sechseläuten besuchen. Gastkanton ist dieses Jahr übrigens Graubünden. Gut möglich, dass zu diesem Anlass auch Bündner Brauchtum in der Stadt an der Limmat zu sehen sein wird.
Während Mazlas in Ramosch auch liebevoll als «Alpengolf» bezeichnet wird, gilt Hornussen im Emmental als eine Schweizer Nationalsportart. Auch über diese beiden Traditionen wird es im Laufe des Jahres noch zwei Reportagen geben – stets mit DEM Blick von aussen. Und schliesslich stehen die Eringer Kuhkämpfe im Wallis auf dem Programm der Jahresserie – im Vergleich zum Celeriner Alpabzug.
Eines ist bereits nach den ersten gegenseitigen Besuchen der Journalistinnen und Journalisten anlässlich der verschiedenen Bräuche klar: Schweizer Tradition lebt – und das Engadin trägt mit seinen Traditionen massgeblich dazu bei.




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