Mitten in der Engadin-Skimarathon-Woche, wenn sich im Oberengadin vieles um Zeiten, Ranglisten und Leistung dreht, setzte das «Full Moon Skate Engadin» einen bewusst ruhigen Kontrapunkt. Rund 120 Langläuferinnen und Langläufer folgten am Dienstagabend der Einladung von Engadin Tourismus und Odlo und glitten im Licht des Vollmondes durch die Val Bever.
Die Strecke führte vom Bahnhof Bever aus in eines der stillsten und malerischsten Seitentäler des Engadins Richtung Spinas. Fackeln säumten die Loipe, während über den verschneiten Wiesen und Lärchenhängen der Mond für beinahe taghelle Lichtverhältnisse sorgte. Je weiter man ins Tal hineinlief, umso stiller und einsamer wurde es. Die meisten Teilnehmenden haben auf den Gebrauch ihrer Stirnlampen verzichtet. Statt Wettkampfdruck ging es um das einfache Unterwegssein auf den Skiern – ohne Zeitmessung, ohne Hektik, ganz im eigenen Rhythmus.
In Spinas wärmten sich die Teilnehmenden am Lagerfeuer, tranken heissen Punsch, assen eine warme Suppe und genossen die besondere Atmosphäre des Abends. Auch eine kurze Atem- und Dehn-Session mit der ehemaligen Profi-Langläuferin und Yoga-Lehrerin Ursina Badilatti fügte sich in dieses ruhige Naturerlebnis ein. Mit rund 120 Teilnehmenden übertraf die Premiere die Erwartungen der Organisatoren deutlich – das interne Minimalziel lag bei 50 Personen. Entsprechend zufrieden fällt das Fazit aus: Die positive Resonanz soll nun in die Planung einer nächsten Austragung im Jahr 2027 einfliessen. (sm)
Fotos: Filip Zuan
Die Strecke führte vom Bahnhof Bever aus in eines der stillsten und malerischsten Seitentäler des Engadins Richtung Spinas. Fackeln säumten die Loipe, während über den verschneiten Wiesen und Lärchenhängen der Mond für beinahe taghelle Lichtverhältnisse sorgte. Je weiter man ins Tal hineinlief, umso stiller und einsamer wurde es. Die meisten Teilnehmenden haben auf den Gebrauch ihrer Stirnlampen verzichtet. Statt Wettkampfdruck ging es um das einfache Unterwegssein auf den Skiern – ohne Zeitmessung, ohne Hektik, ganz im eigenen Rhythmus.
In Spinas wärmten sich die Teilnehmenden am Lagerfeuer, tranken heissen Punsch, assen eine warme Suppe und genossen die besondere Atmosphäre des Abends. Auch eine kurze Atem- und Dehn-Session mit der ehemaligen Profi-Langläuferin und Yoga-Lehrerin Ursina Badilatti fügte sich in dieses ruhige Naturerlebnis ein. Mit rund 120 Teilnehmenden übertraf die Premiere die Erwartungen der Organisatoren deutlich – das interne Minimalziel lag bei 50 Personen. Entsprechend zufrieden fällt das Fazit aus: Die positive Resonanz soll nun in die Planung einer nächsten Austragung im Jahr 2027 einfliessen. (sm)
Fotos: Filip Zuan






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