Seit 2018 wurde die Gesundheitsversorgung im Oberengadin durch die Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin (SGO) sichergestellt, welche unter anderem das Spital in Samedan betrieb. Die Leistungsvereinbarung zwischen der SGO und den elf Trägergemeinden war auf Ende des letzten Jahres befristet. Eine neue Leistungsvereinbarung konnte nicht abgeschlossen werden, da nicht alle elf Gemeinden ihre Zustimmung gegeben haben. Damit die Akutversorgung sowie auch die Langzeitpflege im Oberengadin ab dem 1. April sichergestellt werden können, wurde eine Neuaufstellung der Gesundheitsversorgung notwendig, unter anderem mit der Gründung der öffentlich-rechtlichen Anstalt Sanadura.

In Bezug auf die medizinische Akutversorgung wird die neu gegründete Spital Oberengadin AG mit Wirkung ab 1. April den Betrieb des Spitals Oberengadin in Samedan – welches weiterhin unter demselben Namen geführt werden wird – übernehmen und nahtlos weiterführen. Das Spital verbleibt gemäss der Mitteilung mit einem «leicht verminderten Leistungsauftrag» auf der Spitalliste Akutsomatik des Kantons Graubünden.