Sonntag, der 22. Februar, wird in die Schweizer Langlaufgeschichte eingehen. Erstmals überhaupt durfte der Schweizer Frauen-Langlaufsport eine Olympiamedaille feiern. Verantwortlich dafür war Nadja Kälin, die sich über die 50 Kilometer die Bronzemedaille sicherte – nachdem sie zuvor in der Staffel mit Nadine Fähndrich bereits Silber gewonnen hatte. Auch ihre zwei Jahre jüngere Schwester Marina zeigte an den Olympischen Spielen gute Leistungen. Ihr Saisonhöhepunkt war dann vor gut einer Woche: Bei der U23-WM in Lillehammer sicherte sie sich die Silbermedaille über zehn Kilometer. Höchste Zeit, mit den Schwestern ein Interview zu führen. Zwischen der Rückkehr vom Weltcupfinale in Lake Placid und der Weiterreise zu den Schweizermeisterschaften in Les Diablerets liessen Nadja und Marina Kälin zusammen mit der EP/PL die Saisonhöhepunkte Revue passieren. Nadja hatte einen durchzogenen Saisonstart, konnte sich dann aber kontinuierlich steigern und präsentierte sich bei Olympia in Bestform. Marina zeigte im Weltcup wechselhafte Leistungen, gute Resultate wechselten mit schwächeren. Gemeinsam ist beiden, dass sie sich nach einer langen Saison auf die Ferien freuen. Das ganze Interview gibt es in der EPL vom 28. März.

Autor: Reto Stifel
Foto: Andreas Schaad