Am 22. Juli 2024 hat die Staatsanwaltschaft Graubünden im Zusammenhang mit dem Bergsturz von Bondo vom 23. August 2017 gegen fünf Personen Anklage wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung erhoben. Wie das Regionalgericht Maloja aktuell auf seiner Homepage schreibt, soll die Hauptverhandlung voraussichtlich in der letzten Woche August oder Anfang Oktober stattfinden. Das wären dann neun Jahre nach dem fatalen Bergsturz in der Val Bondasca im Bergell, der acht Personen das Leben gekostet hat.

Die Verhandlung war ursprünglich auf Ende 2024 angesetzt, wurde aber zwei Mal verschoben. Angeklagt werden fünf Personen. Ihnen wird vorgeworfen, sie hätten in den Tagen und Wochen vor dem Bergsturz die Gefahrenlage falsch eingeschätzt. Für alle gilt die Unschuldsvermutung. (ep)