Beim zweiten Rennen an der Junioren- und U23-WM der Nordischen im norwegischen Lillehammer lief es der St. Moritzerin Marina Kälin deutlich besser als noch beim Ersten. Im Einzelsprint vom Dienstag kam sie nicht über den Viertelfinal hinaus. Beim heutigen Distanzrennen über 20 km in der Freien Technik lief sie von Beginn weg vorne mit und übernahm zeitweise sogar die Führung. Bis knapp zweieinhalb Kilometer vor Schluss lag sie noch auf dem siebten Rang, dann ging vorne aber die Post ab und sie konnte das Tempo nicht mehr mitgehen. Am Schluss reichte es für Rang 11. Den Sieg holte sich die Kanadierin Mackie Alison, Zweite wurde Eva Ingebrigtsen aus Norwegen, Dritte Leonie Perry aus Frankreich.

Auch für die beiden Näff-Brüder aus Sent war es nach dem Einzelsprint am Dienstag bereits der zweite Einsatz diese Woche. Beim Sprint war für Isai im Viertelfinal Endstation, für Noe im Halbfinal. Heute liefen die Brüder mehr oder weniger das ganze Rennen über gemeinsam, und so kamen sie auch ins Ziel. Noe, der ältere der beiden, wurde 23., Isai 24. Ein weiterer Engadiner, der die 20 Kilometer in Norwegen bestritten hat, war Niclas Steiger. Auf den ersten fünf Kilometern konnte sich der 22-jährige Samedner in den Top-20 halten, verlor dann aber kontinuierlich an Boden und musste sich am Schluss mit Rang 41 zufrieden geben. Schnellster war der Deutsche Elias Keck vor dem neutralen Athleten Savelii Korostelev und dem Kanadier Xavier Mckeever. (sm)