Mit der Umstellung auf die Sommerzeit am Sonntag, 29. März, steigt auf den Strassen das Risiko von Wildunfällen. Darauf weist die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) in einer Mitteilung hin. 
Wenn die Uhr von 2.00 auf 3.00 Uhr vorgestellt wird, verschieben sich die Verkehrszeiten für Menschen – für die Wildtiere bleibt ihr gewohnter Rhythmus jedoch unverändert. Dadurch fällt der Berufsverkehr vermehrt wieder in die Dämmerung, also genau dann, wenn viele Tiere unterwegs sind. 

Besonders in den ersten Tagen nach der Zeitumstellung sei deshalb erhöhte Vorsicht geboten. Rehe, Wildschweine und andere Tiere werden zudem vom frischen Grün oder von Streusalzresten an Strassenrändern gelockt. Nebel und Regen können die Sicht zusätzlich erschweren. 

Die Stiftung empfiehlt, in der Nähe von Wäldern und Feldern aufmerksam zu fahren und die Geschwindigkeit anzupassen. Tauchen Tiere am Strassenrand auf, sollte stark gebremst und das Fernlicht ausgeschaltet werden. Häufig würden auf ein Tier weitere folgen. 

Medienmitteilung und Symbolfoto: SUST